Carsten Witte (alt)

Carsten Witte (alt)

  • 1964 in Hamburg geboren
  • 1986 Beginn des Studiums Kommunikationsdesign an der FH Bielefeld
  • 1989 Assistent bei Alfred Steffen
  • 1995 eigenes Studio in Hamburg

 

Einzelausstellung: Beauty Collector

Gruppenausstellung: Universum

 

Der Hamburger Fotograf Carsten Witte inszeniert in seinen Fotoabeiten die Schönheit der Frau. Zahlreiche nationale und internationale Mode- und Lifestylemagazine beauftragten Witte aufgrund seiner hintergründigen und extrem reduzierten Formensprache seiner Bilder. „Es sind immer die Gesichter die mich faszinieren und diese rätselhafte Reinheit wirklich schöner Menschen“ sagte er.
Die kühle Aura eines Modells, das seine Reize eher verbirgt als zur Schau stellt, arrangiert er mit Pflanzen zu Diptychen. In speziellem Verfahren setzt er sparsam einen Goldschimmer auf begrenzte Partien der Fotos, verhüllt und erzeugt eine verrätselte Erotik zeitloser Versunkenheit.
In seiner jüngsten Werkgruppe „Beauty Collector“  kombiniert Witte makellose Frauen  mit seidig schillenden Schmetterlingsflügeln: ein Moment höchster Schönheit, der den Wunsch weckt,  diesen Moment für die Ewigkeit festzuhalten – ein Wunsch, den Witte umsetzt in einer Schmetterlingssammlung. „Die Schmetterlinge, die auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit getötet werden, mit der Nadel durchbohrt, und die Modelle, die solange tot fotografiert werden, bis ihre Schönheit verblasst und nur noch das Foto beweist, dass sie einmal vorhanden war.“ Es ist ein Augenblick zwischen Zenit und Verfall, der fasziniert und berührt.

 

Ausstellungen

Galerie Monika Mohr, Hamburg (2011), Gallery Dansksvenskakompaniet Tommarp, Schweden (2011), Metro Gallery Melbourne (2011), Galerie Holbein4, Hannover (2010), Fifi Projects Miami (2010), Galerie Monika Mohr, Hamburg (2009), Galerie Celentano, München (2008), Crooma, München (2008), Kunstbureau, Paris (2008), Apropos, Köln (2007), Apropos, Köln (2005), Galerie Bongartz, Hannover (2005), Leica Galerie, Frankfurt (2005), Galerie Monika Mohr, Hamburg (2004), Akademie U5, München (2003), Stilwerk Berlin (1999), Stilwerk Hamburg (1998), MAK, Wien (1993), Photokin, Köln (1992)